»NABELSHOW«
Melanie Wolter

Freitag, 18. August 2006 | 20 Uhr

Ausstellungseröffnung »BILDER »BILDER

Austellungsdauer 18. 08. — 29. 08.

»NABELSHOW« Melanie Wolter

Frau Wolter illunsensiert sich ihre Welt. Auf der Suche nach der Identität in unsere Körperlichkeit, stellt sie uns verschiedene Dimensionen der den menschliche Körper umhüllenden Haut vor. Sie untersucht, tastet, zeichnet, misst und entwickelte hierzu die illunsensive Methode:

Hauthülle in Kunsens

Dies ist ein Plädoyer für eine Körperlichkeit, die mehr auf Fühlfahrung beruht, als dass sie mit dem Auge erfasst wird; die sich mehr der Selbstbeobachtung verdankt. Kartografieren der Fingerspuren. Zeichnen des Hautglobus. Zeichnen bedeutet die berührung einer Oberfläche, vergleichbar mit dem berühren der menschlichen Haut, und ist so dem "Gedankenmedium" Zeichnung trotz seiner Flüchtigkeit etwas Körperliches eigen. Es gibt eine generelle Differenz zwischen Ausdrucks- und Inhaltsseite. Wichtig ist es die Dinge zusammenzubringen: zu vernähen. Beim Nähen wird das Körperinnere buchstäblich mit dem Äußeren verbunden.

Messen vergleichen. kontrollieren: objektiv bleiben: den Versuchungen des Körpers widerstehen, sich den Fantasien öffnen. Im rechten Moment Wahrheiten verschlucken. Mit dem Daumenmaß das Leibhaus messen. Wiederholen: Sinnanflug übend ins Gedächtnis rufen. Den Entschlüsselungsprozess dokumentieren: Im Allgemeinen wird eine lockere inhaltliche Reihung bevorzugt; somit ist eine abechslungsreiche Behandlung des jeweiligen Bereiches garantiert. Nach und nach entwickelt sich ein vielfältiges, differenziertes Sprachvermögen im kunsensiven Geschehen und ermöglicht eine bewusste, prägnante und authentische Ausdruckssprache.



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